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Wie viele Pflanzen in die Growbox setzen?

Deine Box ist aufgestellt, mit Beleuchtung und Lüftung versehen sowie gegen unbefugten Zugriff gesichert? Sehr gut. Dann folgt jetzt die Masterfrage: Wie viele Pflanzen in die Growbox setzen?

Pflanzen in der Growbox

Blühende Landschaften

Wie viele Pflanzen in die Growbox zu setzen sind, ist in der Tat nicht ganz einfach zu beantworten. Denn das Hanf-Gewächs weist in jeder Entwicklungsstufe andere Merkmale und Platzbedürfnisse auf. Daher beginnen wir am Ende und widmen uns zunächst der Blütephase.

In der freien Natur erreichen die Ladies nicht selten stattliche Größenordnungen von 2 – 3 Metern Höhe. Dabei handelt es sich zumeist um sogenannte „sativadominante Phänotypen“. Sie eignen sich nur bedingt für den Anbau in der Wohnung, wo die Zimmerhöhe (maximal 2,50 m) deine Auswahlmöglichkeiten empfindlich einschränkt. Schließlich muss du hiervon noch die Licht-Installation und das im Topf befindliche Wurzelwerk abziehen, was jeweils mit etwa 20 cm zu Buche schlägt.

Dann neigen viele Grower dazu, die Zuluft durch den Unterboden der Box zu führen. In der Praxis haben Deine Pflanzen in der Growbox daher maximal 1,80 m Platz nach oben. Demzufolge sind dort Indicas das richtige Mittel der Wahl. Sie zeichnen sich durch einen sehr kompakten Wuchs aus und erreichen in der Blüte eine Höhe von 1,20 – 1,50 m. Du kannst hiermit ebenso potentes Cannabis wie mit Sativas gewinnen.

Ein kleiner Nachteil ist, dass sie stärker in die Breite wachsen. So wirst du maximal 6 Pflanzen pro Quadratmeter anbauen können, wenn die Seitentriebe und Sonnensegel ihre abschließende Ausdehnung erfahren haben.

Männliche oder weibliche Pflanzen in die Growbox?

Die Grundlagen dafür werden in der Vegetationsphase gelegt. Sie beginnt etwa 1 Monat nach dem Keimen, wenn das Wurzelwachstum abgeschlossen ist.

Nutzt du feminisiertes Saatgut?

In dem Falle muss du im Prinzip nur so viele Pflanzen in die Growbox setzen, wie du später ernten möchtest. Die Einschränkung bezieht sich auf den Umstand, dass solche hochgezüchteten Sorten quasi kein Immunsystem mehr aufweisen. Du musst daher immer mit Ausfällen rechnen.

Reguläre Hanf-Samen sind erheblich widerstandsfähiger, müssen aber natürlich erst selektiert werden. Demzufolge musst du den Anbau mit der doppelten Anzahl an Exemplaren starten. Bei dieser Methode ist es wichtig darauf zu achten, dass du die Anzeichen der Vorblüte richtig deutest.

Sie bildet sich zu Beginn der Vegetationsphase an den oberen Nodien und verrät dir, welchem Geschlecht die Pflanzen angehören: Die Triebe der männlichen sitzen nahe am Stamm und spreizen sich im 90-Grad-Winkel davon ab. An ihrem Ende bildet sich zumeist eine kugelförmige Struktur, sodass sie auch ohne Lupe leicht zu erkennen sind.

Die weiblichen Blütenstempel sind diskreter und finden sich zwischen den Schenkeln der Abzweigung wieder. Es ist nicht ganz einfach, sie einwandfrei zu identifizieren. Achte auf charakteristische weiße Härchen: Sie sind ein klares Anzeichen dafür, dass du einen weiblichen Schützling vor Dir hast.

Die gute Kinderstube

In der Sämlingsphase passiert oberirdisch nicht allzu viel. Die Pflanzen sind hier damit beschäftigt, das Wurzelwerk auszubilden und erzielen maximal 20 cm Höhe. Es ist daher nicht zwingend notwendig, den Anbau in der Growbox durchzuführen.

So gibt es spezielle Anzuchtschalen, die auch außerhalb der Cannabis-Szene gebräuchlich sind. Sie werden unter anderem zur Züchtung von Kresse und Zimmerpflanzen verwendet. Du bekommst sie in jedem Gartencenter. Die Minigewächshäuser sind mit Deckeln versehen, sodass die in jenem Stadium lebenswichtige Luftfeuchtigkeit jenseits der 70-Prozent-Marke gewährleistet ist. Auf externe Luftzufuhr kann in der ersten Wachstumswoche verzichtet werden.

Wenn du mit Stecklingen arbeitest, kannst du den Schritt in der Sämlingsbox überspringen und direkt in der niedrigsten Topfgröße starten.

Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. So muss beim Keimen von Samen grundsätzlich mit einer Ausfallquote von 10 % kalkuliert werden. Geklonte Stecklinge haben die kritische Phase schon überstanden, übernehmen jedoch alle Eigenschaften der Mutterpflanze.

Besondere Bedürfnisse von Mutterpflanzen

Dazu zählen auch negative Einflüsse, die sich eventuell erst im Verlauf der Blüte zeigen. Die Stecklingsquelle zeichnet sich aber gerade dadurch aus, dass sie die Vegetationsphase niemals verlässt. Wähle die Mutterpflanze daher mit Bedacht aus. Am besten ist es, wenn du zur Sicherheit gleich mehrere Exemplare aussonderst. Die Ausstattung und Pflege unterscheidet sich ein wenig vom herkömmlichen Anbau. Hierbei musst du beim Pflanzen in die Growbox setzen folgende Aspekte beachten:

Beleuchtung: In der Wachstumsphase ist das Licht aus dem blauen Spektrum besonders wichtig. Dieses erzielst du mit Halogen-Dampflampen. Eine Leistung von 100 Watt ist völlig ausreichend. Bestrahle die Pflanzen im 18/6er-Zyklus, wenn du viele Stecklinge gewinnen willst. Der 14/8-Zyklus ist empfehlenswert, wenn du das Wachstum reduzieren musst.

Dünger: Eine vegetative Nährstofflösung auf biologischer Basis ist in der Regel ausreichend, um die Pflanzen konstant gesund zu halten. Das heißt, dass du der Mutterpflanze reichlich Stickstoff zuführen musst. Kalzium erhält das hormonelle Gleichgewicht, während Magnesium die Photosynthese vorantreibt.

Topfgröße: Wähle mittelgroße Exemplare bis maximal 5 Liter Fassungsvermögen aus. So begrenzt du den Umfang des Wurzelballens und damit auch die Wachstumsgeschwindigkeit.

Belüftung: Abluft ist nicht zwingend erforderlich, vor allem, wenn du bloß eine einzelne Mutterpflanze betreust. Achte darauf, dass die Luftfeuchtigkeit nicht über 60 % steigt. Ein kleiner Umluftventilator kann nicht schaden, um Schimmel vorzubeugen.

(Was du zur Growbox Belüftung wissen solltest)

Wichtig bei der Frage, wie viele Pflanzen in die Growbox gehören: Effizienz mit Augenmaß

Für Anfänger sind das sicherlich viele Zahlenspiele in kurzer Reihenfolge. Es ist aber nicht so kompliziert, wie es anfangs erscheinen mag: Du möchtest im Endeffekt 5 oder 6 kräftige Pflanzen in der Growbox zur Blüte bringen. Dabei solltest du eine 50-prozentige Ausfallquote in der Keim- und Vegetationsphase einkalkulieren, die durch schlechte Genetik, Schädlinge und Selektionsmaßnahmen bedingt ist.

Insbesondere bei unerfahrenen Growern kommt noch die Gefahr der Überdüngung hinzu. Widerstehe dem Drang, alle überlebensfähigen Pflanzen zur Blüte zu bringen. Du wirst auf die Art keinen höheren Ertrag erzielen, weil dieser durch den zur Verfügung stehenden Raum definiert wird.

Also lass den Pflanzen Luft zum Atmen, behandle sie sorgfältig und dünge nur bei Nährstoffmangel (nicht stur nach Hersteller-Schema). Dann wirst du viel Freude an deinem neuen Hobby haben.


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